Road to Rio

Paralympische Spiele: Nächster großer Schritt für den „kleinen“ Bruder

Paralympische Spiele: Nächster großer Schritt für den „kleinen“ Bruder
Auf der Jagd nach Rekorde: Mit bis zu 30 km/h zur Ziellinie. © fotolia, Shariff Che 'Lah

Über 4300 Athleten aus mehr als 170 Ländern und Millionen vor den TV-Geräten. Die Paralympischen Spiele Rio 2016 sollen erneut alle Rekorde brechen und neue Maßstäbe setzen. Die Vorbereitungen dafür gehen in die heiße Phase. Weniger als fünf Monate sind es noch bis zum Beginn der Spiele. Mit den Auftritten in Peking 2008 und London 2012 ist die Paralympische Bewegung aus dem Schatten der „großen Spiele“ herausgetreten. Der Präsident des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC), Sir Philip Craven, erwartet daher von Rio 2016 nicht weniger als „neue Rekorde bei Zuschauerzahlen, Einschaltquoten, Performance der Athleten und sozialem Erbe“ anzupeilen.

Paralympische Rekorde fallen – in den Stadien, in der Reichweite, in der Logistik

Vom 7.-18. September werden 4.350 Athleten in 22 Sportarten um Edelmetall und Ehre kämpfen. Die Deutsche Paralympische Mannschaft wird aus rund 150 Athleten und zusätzlich etwa 100 Betreuern, wie Begleitläufern, Trainern und Ärzten, bestehen. Die Ausrüstung jedes einzelnen deutschen Paralympics-Teilnehmers umfasst rund 70  Einzelteile. Auch zu den Paralympischen Spielen in Rio 2016 legt der Deutsche Behindertensportverband (DBS) Fracht und Transport seiner Ausrüstung in die Hände von DB SCHENKERsportsevents. Die Sportler übergeben den Großteil ihrer Ausrüstung direkt nachdem sie diese erhalten haben an das Logistik-Team und nehmen sie dann Wochen später im Paralympischen Dorf wieder in Empfang.

Friedhelm Julius Beucher

Friedhelm Julius Beucher, Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes © DBS

„Die Paralympischen Spiele sind das große Highlight für unsere Athletinnen und Athleten. Da ist es wichtig, dass alles reibungslos klappt und ein Rad ins andere greift. Die insgesamt über 17.000 Ausrüstungsgegenstände – darunter hochsensible Spezialanfertigungen – pünktlich, zuverlässig und in Top-Zustand von Deutschland an die verschiedenen Zielpunkte nach Rio zu liefern, bedeutet eine große Verantwortung. Denn ohne Equipment kann keiner unserer Athleten seine sportlichen Ziele erreichen“.

Paralympics: Vorsicht, Verlässlichkeit, Erfahrung in der Disziplin Logistik entscheidend

Für die Deutsche Paralympische Mannschaft werden mehrere LKW-Ladungen an Fracht mit einem Gewicht von mehr als 20 Tonnen nach und von Brasilien transportiert. Dazu zählen ganze Arztpraxen und komplette physiotherapeutische Einrichtungen. Besonders wichtig sind die Wettkampfgeräte der Athleten. Die maßgefertigten Hightech-Geräte für Rollstuhlbasketballer, Para-Kanuten, Tandem-Radfahrer oder Leichtathleten müssen sorgfältig behandelt werden.

“#RoadtoRio: DB #Schenker bringt Hightech-Ausrüstung zu #Paralympics #Rio2016 @DBS_NPC #WirfuerD“

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Auch das IPC lässt sich von den erfahrenen Paralympics-Logistikern unter die Arme greifen. Das eigentlich in Bonn angesiedelte Komitee wird sein Hauptquartier für die Zeit der Spiele ins Paralympische Dorf in Rio de Janeiro verlegen. DB SCHENKERsportsevents wird diesen Umzug managen und übernimmt Logistik und Fracht für den temporären Standort des Dachverbandes. Mit dieser Hilfe werden Sir Philip Craven und sein Team von dort an ihrer Mission „absolut sehenswerter Spiele, die Südamerika für immer verändern werden“ arbeiten.

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Logistik Aktuell informiert in den kommenden Monaten weiterhin über den „Road to Rio“ und erklärt, wie in Brasilien das Deutsche Haus  entsteht, was in die Taschen der Athletinnen und Athleten kommt und welche Aufgaben DB Schenker Mitarbeiter vor Ort übernehmen.

 

Kontakt

Marvin Jennings
Senior Key Account Manager Sportsevents
E-Mail: marvin.jennings@dbschenker.com