Weihnachten: Logistiker als verlängerter Arm des Weihnachtsmanns

Weihnachten und besinnlich? Das war einmal. Zumindest, wenn man im Handel oder E-Commerce arbeitet. In diesen Branchen ist das Weihnachtsgeschäft von November bis Dezember Hauptkampfzeit. Das tangiert auch Logistikunternehmen wie DB Schenker.

Erneutes Rekordergebnis im Einzel- und Online-Handel zu Weihnachten erwartet

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Daten und Fakten zum Verbraucherverhalten zu Weihnachten

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Zu Weihnachten rollt der Rubel: In den letzten beiden Monaten des Jahres erwirtschaftet der Einzelhandel etwa ein fünftel des Jahresumsatzes. Manche Branchen darunter Spielzeughersteller und Buchhandel erzielen sogar 25 Prozent ihrer Einnahmen mit Weihnachtsgeschenken. Insgesamt erwartet der Einzelhandel für 2016 zu Weihnachten ein Gesamtgeschäft von 91,1 Milliarden Euro, im Vergleich zum Vorjahr ein sattes Plus von 3,9 Prozent.

Noch positiver entwickelt sich das Weihnachtsgeschäft im E-Commerce. Dieses Jahr werden Umsätze von 12,3 Milliarden Euro und damit 12 Prozent mehr Einnahmen als 2015 erwartet. Laut einer Studie von Criteo gaben 83 Prozent der Befragten an, Geschenke online kaufen zu wollen – zumindest teilweise.

Weihnachtsgeschäft bei DB Schenker: Transportvolumen steigt gerade bei E-Commerce Kunden

Die hohen Umsätze, die Einzel- und Online-Handel für Weihnachten prognostizieren, wirken sich auch positiv auf die Logistikbranche aus. „Wegen der geringeren Zahl von Arbeitstagen ist der Dezember zwar nicht der stärkste Monat des Jahres, aber das Weihnachtsgeschäft sogt für eine gewisse Kompensation“, erklärt Niko Vollmer, Head of Producion bei DB Schenker. „Gerade bei einigen Großkunden aus dem Bereich E-Commerce steigt das Transportvolumen zu Weihnachten. Diesen Trend sehen wir seit Jahren.“

“Fahrzeug- & Personalbedarf: So stellt sich DB Schenker auf die Logistik zu Weihnachten ein.“

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Damit an Heiligabend alle Geschenke pünktlich unter dem Baum liegen, bedarf es guter Planung. Bei DB Schenker sind dafür die einzelnen Geschäftsstellen zuständig. „Wir reagieren lokal auf die Sendungsentwicklung und gemäß den Anforderungen der jeweiligen Kunden“, so Niko Vollmer. „Wenn sich ein größeres Volumen ankündigt, schauen wir, dass wir entsprechend vorbereitet sind. Das betrifft gerade die Fahrzeuge, die für den Transport benötigt werden. Wie der Handel selbst sorgen außerdem auch wir punktuell für mehr Personal.“

Die Nachwehen des Weihnachtsfest: Retouren bis Ostern

Und auch nach dem 24. Dezember geht für DB Schenker die Weihnachtslogistik weiter – manchmal bis weit ins nächste Jahr. Denn dann kommt die Zeit des Umtauschs und der Retouren, erklärt Niko Vollmer. „Einige der Unternehmen, für die wir arbeiten, bieten ihren Kunden besondere Umtausch- und Retourenaktionen. Das beginnt dann nach Weihnachten und zieht sich oftmals bis Ostern. Für unsere Kunden stellen wir uns natürlich gerne darauf ein.“ So sorgt DB Schenker als verlängerter Arm des Weihnachtsmanns in manchen Fällen auch lange nach dem Fest für fröhliche Kinderaugen.