Multisport-Events 2017

Kein Olympia, keine WM – kein Problem

2017: Ein olympisches Zwischenjahr ohne Fußball-Welt- oder Europameisterschaft. Dafür gibt es zahlreiche andere Multisport-Events bei denen Athleten aus aller Welt ihre Kräfte messen. Die Logistiker von DB SCHENKERsportsevents sind bei einigen der Großereignisse am Start.

Regionale Multisport-Events, Weltspiele der Studenten und Treffen der „alten Hasen“

Den Auftakt ins Jahr der Multisport-Events machten die Winterspiele der Studenten, die Universiade im kasachischen Almaty, und die Asian Winter Games im japanischen Sapporo. Für die asiatischen Wintersportler ihre Generalprobe vor den olympischen Heim-Spielen in PyeongChang 2018.

In Auckland (Neuseeland) fand im April 2017 der größte Multisport-Event der Welt statt. Bei den World Masters Games waren mehr als 20.000 Teilnehmer vertreten. Zum Vergleich: Bei den Olympischen Spielen Rio 2016 starten nur etwa halb so viele Athleten. Die „Altmeister“ der World Masters Games sind alle mindestens 35 Jahre alt.

Supersportjahr 2016: Rio, Formel 1 und UEFA EURO 2016

Im Rückblick auf das Supersportjahr 2016 von DB Schenker blicken wir zurück auf die Logistik für die Formel 1, die UEFA EURO 2016 und in Rio. 

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Das aserbaidschanische Baku war wie schon für die Europaspiele 2015 erneut Gastgeber für ein Sportgroßereignis.  Im Mai wurde dort die vierte Auflage der Islamic Solidarity Games ausgetragen. Die 57 Mitgliedsländer der Organisation für Islamische Zusammenarbeit entsendeten ihre Athleten. DB SCHENKERsportevents ist in diesem Jahr gelich doppelt am Kaspischen Meer aktiv. Zunächst regelte man den Transport der Ausstattung für die Eröffnungs- und Abschlussfeier sowie der Videotechnik für offizielle Events in Aserbaidschans Hauptstadt. Im Herbst betreut man dann einen weiteren Multisport-Event auf der anderen Seite des Kaspischen Meeres in Turkmenistan: die Asian Indoor and Martial Arts Games in Ashgabat.

Treffen der Kleinen in San Marino, World Games in Polen, Wintersport in Malaysia

Während in Turkmenistan knapp 6.000 Athleten aus 64 asiatischen und ozeanischen Ländern um Gold kämpfen werden, ging es Anfang Juni in San Marino eher beschaulich zu. Bei den Games of the Small States of Europe kamen gerade einmal 900 Athleten aus neun Staaten von Andorra bis Montenegro zusammen. Dennoch wurde der kleinste Multisport-Event von keinem geringeren als IOC Präsident Thomas Bach persönlich eröffnet.

Groß und prestigeträchtig wird es dann wieder im Sommer bei den World Games im polnischen Breslau. Die Weltspiele für nicht-olympische Sportarten und Disziplinen sind für viele Sportler der wichtigste Wettkampf überhaupt. In Sportarten mit globaler Verbreitung wie Karate oder Sportklettern geht es um Gold. Außerdem starten Athleten in nicht-olympischen Disziplinen olympischer Sportarten, etwa trampolinspringende Turner.

Exotisch wird es im Spätsommer bei den Southeast Asian Games in Kuala Lumpur. Bei den südostasiatischen Regionalspielen handelt es sich um den einzigen Multisport-Event bei dem Sommer- und Wintersportler an den Start gehen. In Malaysia werden eben nicht nur regionaltypische Sportarten wie Muaythai oder Sepak Takraw ausgetragen. Es stehen auch Eishockey, Eisschnelllauf und Eiskunstlauf auf dem Programm.

Apropos Wintersport in Asien: bereits 2017 steht dieser im absoluten Fokus der Logistiker. Schließlich entwickelt man bereits Konzepte für Nationale Olympische Komitees, Sponsoren, Lieferanten und Hospitality Programme der Olympischen Winterspiele 2018 in PyeongChang.