Mutig machen: Die Branche auf dem Logistikkongress

Die Logistikbranche steht vor gewaltigen Herausforderungen. Gerade im aktuellen wirtschaftlichen Umfeld wird die Situation angespannter: Politische Auseinandersetzungen bremsen den Handel – das schlägt bei Logistikern voll durch. Der Klimawandel in der öffentlichen Diskussion führt zu mehr Innovationsdruck – auch in dieser Branche. Und nicht zuletzt der digitale Wandel verlangt hohe Aufmerksamkeit. Deshalb ist das Motto für den diesjährigen Deutschen Logistikkongress vom 23. bis zum 25. Oktober durchaus passend: Mutig machen.

Robert Blackburn, BVL-Vorstandsvorsitzender

“Lösungen finden wir, wenn wir nicht in „German Angst“ verharren, sondern den Herausforderungen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft unverzagt und tatkräftig begegnen.”

Politisch-gesellschaftliche Veränderungen sowie technologische Dynamiken erfordern beherztes Anpacken, Courage, gegenseitige Ermutigung. All das steckt in diesem Leitgedanken. Auch DB Schenker ist mit hochkarätigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und einem eigenen Stand auf dem Kongress vertreten – und freut sich auf Besuch Stand P22 im Raum Potsdam.

Die Themen sind anspruchsvoll, doch vor allem eines dominiert das Treffen: Die Digitalisierung der Branche. Der digitale Wandel wird die industrielle Fertigung weltweit tiefgreifend verändern. Im Zusammenspiel von Plattformen, Blockchains, künstlicher Intelligenz und Schwärmen cyber-physischer Systeme entsteht eine neue Economy, die auch die Logistik auf den Kopf stellt.

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Verschmelzung von Produktion und Logistik

Dabei geht es nicht nur um technische Herausforderungen wie 5G, die Blockchain oder Künstliche Intelligenz und Datenanalysen. Sondern um die Verschmelzung von Logistik- und Produktionsprozessen in der Industrie 4.0. Dazu gehören auch die Themen Datenschutz und IT-Sicherheit. Gerade die jüngsten Cyber-Angriffe auf Unternehmen in Deutschland und Europa haben gezeigt, wie wichtig digitale Sicherheitsstrategien sind.

Auch Antworten auf die Frage, wer den digitalen Wandel am schnellsten umsetzt, stehen noch aus: Familienunternehmen, vernetzte Partner oder kleine Start-ups – mehr als 350 junge Unternehmen haben sich mittlerweile allein in Deutschland in unterschiedlichen Bereichen der Logistik etabliert. Gleichzeitig verlangt der steigende Wettbewerbsdruck eine immer schnellere automatisierte und datenbasierte Planung und Steuerung. Und schließlich: Wie können Mitarbeiter gehalten werden? Wie werden Arbeitgeber attraktiver?

Politische Aussagen auf dem Logistikkongress

Und schließlich erwarten die Besucherinnen und Besucher sicher mit großer Spannung den Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Andreas Scheuer. Der stellt unter dem Titel „Digital, vernetzt, klimafreundlich – Verkehrspolitik für eine erfolgreiche Zukunft“ die Vorhaben vor, mit denen die Regierung die Logistikbranche stärken möchte: vom „Innovationsprogramm Logistik 2030“ bis zum „Aktionsbündnis Kombinierter Verkehr“. Guy Verhofstadt, der ehemalige belgische Premierminister und heutige Europaabgeordnete wird einen europäischen Blick auf diese Themen werfen.

“Mutig machen: Auf dem BVL-Logistikkongress präsentiert DB Schenker Lösungen und setzt Themen in der allgemeinen Diskussion. #BVL #Logistikkongress #DBSchenker # Mutigmachen“

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Lösungen auf die Anforderungen der Zukunft finden wir, wenn wir nicht in „German Angst“ verharren, sondern den Herausforderungen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft unverzagt und tatkräftig begegnen, so die Veranstalter. Mutig machen – das passt in diese Branche.

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