2,8 Millionen Atemschutzmasken für Hessen

Atemschutzmasken schützen Kontaktpersonen vor der Ansteckung und der Verbreitung von Viren. Gesichtsmasken für den Schutz von Mund und Nase werden im OP, auf der Intensivstation und überall getragen, wo die Verbreitung von Keimen minimiert und Patienten gegen Infektionskrankheiten geschützt werden müssen.
Gerade medizinisches Personal und Einsatzkräfte benötigen daher solche Masken.
Diese allerdings sind noch häufig Mangelware. Hinzu kommt, dass die Schutzwirkung der Masken nicht unbegrenzt ist – sie müssen in regelmäßigen Abständen gewechselt werden.

Daher war in Hessen die Erleichterung groß, als DB Schenker Ende März 2020 die stattliche Anzahl von 2,8 Millionen Gesichtsmasken für den Mund-Nasenschutz in das Bundesland bringen konnte. Am Flughafen Frankfurt am Main nahmen Tarek Al-Wazir, der hessische Staatsminister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, und Kai Klose, Staatsminister für Soziales und Integration, die Fracht in Empfang.

Tarek Al-Wazir, Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen

„Wir sind sehr froh, dass Lufthansa Cargo so schnell eine Passagiermaschine zur Verfügung gestellt hat. Der Dank gilt natürlich auch DB Schenker für die logistische Abwicklung.“

Wertvolle Fracht auf den Sitzen

Die 12,7 Tonnen medizinisches Material umfassende Lieferung stammte vom Medizinproduktehersteller B. Braun. Den Airbus vom Typ A330 hatten Lufthansa Cargo-Mitarbeiter in China mit rund 6.000 Kartons bepackt. Weil es sich um ein reines Passagierflugzeug handelt, wurden die Kartons auch in den Sitzreihen in der Kabine und in den Staufächer über den Sitzen verstaut.

In Frankfurt luden Mitarbeiter von DB Schenker die Fracht zum Weitertransport auf Paletten um. Die Mehrzahl der Masken leitet die Hessische Landesregierung nun an Krankenhäuser, Rettungsdienste und weitere Einrichtungen weiter. Sie sollen dazu beitragen, die Verbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-19 zu minimieren und Patienten zu schützen.

© Lufthansa Cargo

© Lufthansa Cargo

Schnelle Reaktion der Logistiker

„Wir freuen uns, dass wir zusätzliche Schutzmasken für Hessen beschaffen konnten. Als wir erfahren haben, dass Millionen Mund-Nasen-Schutzmasken, die wir bei B. Braun Melsungen bestellt hatten, in China nur darauf warteten, nach Frankfurt geflogen zu werden, haben wir uns um einen zügigen Transport nach Hessen gekümmert“, sagten Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir und Gesundheitsminister Kai Klose. „Wir sind sehr froh, dass Lufthansa Cargo so schnell eine Passagiermaschine zur Verfügung gestellt hat. Der Dank gilt natürlich auch DB Schenker für die logistische Abwicklung.“

„So geht #Zusammenhalt in schwierigen Zeiten“, tweetete das Hessische Ministerium für Soziales und Integration noch am 28. März. „Danke, @bbraun_de, @dbschenker und @lufthansa_cargo @StM_Klose @reghessen @sozialhessen @hmwevw @talwazir #coronavirus.“

Thorsten Meincke, Vorstand für Luft- und Seefracht bei DB Schenker, unterstrich die bestehende Handlungsfähigkeit des Logistikdienstleisters: „Mit unserem Netzwerk aus eigenen Standorten in fast 140 Ländern und starken Partnern in aller Welt halten unsere Mitarbeiter Tag und Nacht die Lieferketten zusammen. Wir sind stolz, dass wir das bei einer so wichtigen Fracht wie den Medizinprodukten von B. Braun Melsungen wieder einmal zeigen konnten.“

“Dringende Lieferung für Krankenhäuser: DB Schenker bringt rund 2,8 Millionen Atemschutzmasken aus China nach Hessen. #bbraun_de #dbschenker #lufthansa_cargo #coronavirus“

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